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Generalsekretär des Forums der Gas exportierenden Länder: Die Lage im Nahen Osten ist in Bezug auf Gas aufgrund der Straße von Hormus kritisch

Wirtschaft

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St. Petersburg, den 04. Juni /QNA/ Philippe Mchielbela, Generalsekretär des Forums der Gas exportierenden Länder (GECF), bestätigte, dass die Lage im Nahen Osten in Bezug auf Gas kritisch ist, da infolge der Sperrung der Straße von Hormus etwa 20 Prozent der Flüssigerdgaslieferungen (LNG) ausfallen.

Bei seiner Rede auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) fügte Mchielbela heute hinzu, dass die Gesamtsituation in diesem Jahr davon abhänge, wann die Straße von Hormus wieder geöffnet werde. Er merkte an, dass er bis Ende dieses Jahres mit einem Rückgang der Lieferungen zwischen 1,7 Prozent und 4,1 Prozent rechne, je nachdem, wann die Meerenge wieder geöffnet werde. Er wies darauf hin, dass die Auswirkungen nicht auf LNG und Gas im Allgemeinen beschränkt seien, sondern auch die Versorgung mit Helium und Düngemitteln beträfen, was sich auf Entwicklungsländer auswirke. Er fügte hinzu, dass dieses Jahr für viele Länder aufgrund ihrer geringeren landwirtschaftlichen Produktion besonders schwierig werde und die wirtschaftlichen Folgen daher weitreichend sein würden.

Er erklärte, dass in den letzten sechs Jahren fast jährlich geopolitische Ereignisse und andere Arten von Krisen aufgetreten seien – eine neue Realität, an die man sich anpassen müsse. Er fuhr fort: „Ich glaube, dies zu verstehen bedeutet, das gesamte Energiesystem auf der Grundlage dieser Realität neu zu gestalten: dass diese Schocks unvermeidlich sind und wir vielleicht nicht wissen, wo, wann oder welcher Art sie sein werden.“

Er fuhr fort: „Ich glaube, dies zu verstehen bedeutet, das gesamte Energiesystem neu zu gestalten, ausgehend von der Tatsache, dass solche Schocks unvermeidlich sind und wir möglicherweise nicht wissen, wo, wann oder in welcher Form sie auftreten werden.“

Der saudische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman bin Abdulaziz erklärte seinerseits auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, dass die Welt jedes Gramm Energie brauche, und merkte an, dass sie als Produzenten von Energie, Öl und Gas weiterhin produzieren und exportieren würden, solange dies wirtschaftlich rentabel sei. Er fügte hinzu: „Wir müssen uns dieser Realität stellen und weiterhin danach streben, unsere Ziele zu erreichen, denn wir können die Zukunft künftiger Generationen nicht opfern. Wir haben die Fähigkeit, der ganzen Welt zu beweisen, dass wir unter allen Umständen ein zuverlässiger Energielieferant bleiben werden.“ Unterdessen prognostizierte OPEC-Generalsekretär Haitham Al-Ghais eine anhaltende Energienachfrage und wies darauf hin, dass die OPEC auf der Grundlage ihrer Daten davon ausgeht, dass die weltweite Ölnachfrage bis 2026 bei etwa 1,2 Millionen Barrel pro Tag bleiben wird.

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