Eurozone-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal
Brüssel, den 05. Juni /QNA/ Die Wirtschaft der Eurozone ist im ersten Quartal 2026 geschrumpft, wie aus den endgültigen Schätzungen des Statistischen Amtes der Europäischen Union, Eurostat, hervorgeht.
Die Daten zeigen, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 20 Mitgliedstaaten der Währungsunion im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 % gesunken ist. Dies stellt eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber früheren Schätzungen dar, die ein Wachstum von 0,1 % prognostiziert hatten. Die Zahlen markieren eine Trendwende gegenüber dem vierten Quartal 2025, als die Wirtschaft der Eurozone um 0,2 % wuchs, und verdeutlichen einen Verlust an wirtschaftlicher Dynamik zu Jahresbeginn.
Im ersten Quartal 2026 wuchs die Wirtschaft im Jahresvergleich lediglich um 0,3 % und verlangsamte sich damit deutlich gegenüber dem Wachstum von 1,2 % im vierten Quartal 2025. Die schwächer als erwartet ausgefallene Entwicklung unterstreicht die Herausforderungen für die Eurozone: Die nachlassende Konjunktur und die gedämpfte Nachfrage trugen maßgeblich zu diesem Wachstumsrückgang bei. Ökonomen werden die kommenden Daten genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob der Abschwung nur vorübergehend ist oder auf eine längerfristige Phase wirtschaftlicher Schwäche im gesamten Währungsraum hindeutet.
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