Katars UN-Vertretung in Genf richtet fünftes Fußballturnier für Diplomaten aus
Genf, den 26. Juni /QNA/ Mit einem Fußballturnier für die diplomatische Gemeinschaft hat Katars Ständige Vertretung beim UN-Büro in Genf erneut versucht, Sport als diplomatische Plattform sichtbar zu machen. Die fünfte Ausgabe der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem UN-Büro organisiert wurde, stand unter dem Motto „Sport für Frieden, Menschenrechte und Entwicklung“.
Unterstützt wurde sie von mehreren katarischen Akteuren, darunter das Nationale Menschenrechtskomitee (NHRC), das Olympische Komitee von Katar (QOC), die Qatar National Bank (QNB) und das Internationale Zentrum für Sportsicherheit (ICSS).
Auf dem Platz trafen acht Mannschaften aufeinander, die verschiedene regionale Gruppen repräsentierten — von Afrika und Asien über Europa und die Amerikas bis hin zur arabischen Gruppe und dem Golf-Kooperationsrat. Auch das Büro der Vereinten Nationen in Genf stellte ein eigenes Team. Am Ende setzte sich Europa durch, gefolgt von Nord-, Mittelamerika und der Karibik sowie der Mannschaft Asien-Pazifik.
Aus dem Turnier ging die Mannschaft Europas als Sieger hervor. Den zweiten Platz belegte das Team Nord-, Mittelamerika und Karibik, während die Auswahl Asien-Pazifik den dritten Rang erreichte.
Nach den Worten von Ihrer Exzellenz Dr. Hend Abdalrahman Al Muftah, die Ständige Vertreterin des Staates Katar beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, besitzt der Sport die Fähigkeit, dort verbindende Räume zu schaffen, wo internationale Beziehungen häufig von Verhandlungen, Resolutionen und politischen Abstimmungsprozessen geprägt sind. Das Turnier stehe beispielhaft dafür, wie sportliche Begegnung und multilaterale Diplomatie ineinandergreifen und gegenseitiges Verständnis fördern könnten. Durch das erstmals organisierte Frauen-Freundschaftsspiel habe die Veranstaltung zudem eine besondere symbolische Dimension gewonnen, indem Sport nicht allein als Instrument des Dialogs, sondern auch als Raum für Teilhabe, Sichtbarkeit und Empowerment von Frauen erfahrbar geworden sei.
Auch die Teilnehmenden verwiesen auf die verbindende Kraft des Sports. Er könne helfen, Gleichberechtigung zu fördern, kulturelle Unterschiede zu überbrücken und gemeinsame Werte erfahrbar zu machen.
Beendet wurde das Turnier mit der Ehrung der Gewinnerteams sowie mit einem ausdrücklichen Lob für den fairen und respektvollen Geist, der die Wettbewerbe geprägt hatte.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو