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Kinder in Kriegsgebieten: Katar warnt vor zunehmenden schweren Verstößen

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Kinder in Kriegsgebieten: Katar warnt vor zunehmenden schweren Verstößen

Katar

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New York, den 25. Juni /QNA/ Mit großer Besorgnis hat der Staat Katar auf die im Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen über Kinder und bewaffnete Konflikte enthaltenen Hinweise reagiert, wonach die gegen Kinder in Konfliktgebieten verübten Verstöße ein beispielloses Ausmaß erreicht hätten. Genannt wurden dabei insbesondere Tötungen und Verstümmelungen, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser sowie die Verhinderung des Zugangs humanitärer Hilfe.

Vor dem UN-Sicherheitsrat in New York sprach Katars Ständige Vertreterin, Ihre Exzellenz Scheicha Alya Ahmed bin Saif Al Thani. Die offene Debatte stand unter dem Titel „Bekräftigung des internationalen rechtlichen Schutzrahmens für Kinder in bewaffneten Konflikten: Stärkung des Bildungsschutzes und Verhütung schwerer Verstöße“. Damit rückte eine Frage in den Mittelpunkt, die in vielen Konflikten längst zur humanitären Kernfrage geworden ist: Wie lassen sich Kinder schützen, wenn selbst Schulen, Krankenhäuser und Hilfskorridore nicht mehr sicher sind?

Besonders scharf verurteilte Scheicha Alya Ahmed bin Saif Al Thani die schweren Verstöße gegen Kinder in den besetzten palästinensischen Gebieten durch die israelischen Besatzungsbehörden. Sie verwies auf den großflächigen Einsatz explosiver Waffen in bewohnten Gebieten, die anhaltenden Verstöße im Gazastreifen und die hohe Zahl getöteter und verletzter Kinder. Auch die im Bericht des UN-Generalsekretärs dokumentierten Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser wurden von ihr ausdrücklich angesprochen.

Hinzu komme, so die katarische Vertreterin, die Sorge über den deutlichen Anstieg von Angriffen israelischer Kolonialsiedler. Diese hätten nach den im Bericht aufgeführten Angaben zu schweren Verstößen gegen palästinensische Kinder geführt und verschärften die ohnehin dramatische Lage weiter.

Zugleich lobte die katarische Vertreterin die Arbeit des Büros der Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte. Dieses spiele eine zentrale Rolle beim Schutz von Kindern in Konfliktgebieten. Katar werde seine Unterstützung für das Büro fortsetzen und die strategische Partnerschaft weiter stärken.

Gewürdigt wurde zugleich die zentrale Rolle des Büros der Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, dessen Arbeit für den Schutz von Kindern in Konfliktgebieten von entscheidender Bedeutung sei. Katar, so betonte Ihre Exzellenz, werde seine Unterstützung für dieses Büro fortsetzen und die strategische Partnerschaft weiter vertiefen. Ausdruck dieses Engagements sei auch die Aufnahme des Analyse- und Kommunikationszentrums des Büros in Katar, das die internationalen Schutzbemühungen weiterhin wirksam unterstütze.

Als eine seiner wichtigsten Prioritäten bezeichnete Katar den Schutz und die Förderung des Rechts von Kindern auf Bildung, insbesondere in von Konflikten betroffenen Staaten. Dabei verwies Ihre Exzellenz auf die führende Rolle Ihrer Hoheit Scheicha Moza bint Nasser, Vorsitzende der Stiftung „Education Above All“, deren Initiativen das Leben von Millionen Kindern weltweit nachhaltig geprägt und den internationalen Einsatz für sichere und hochwertige Bildung maßgeblich gestärkt hätten.

In diesem Zusammenhang erinnerte Katar an den Internationalen Tag zum Schutz der Bildung vor Angriffen, der auf eine von Doha eingebrachte Resolution der UN-Generalversammlung zurückgeht. Zur siebten Begehung dieses Tages soll am 9. September in Doha eine internationale Veranstaltung unter dem Titel „Kann Bildung Angriffe überstehen? Die Widerstandskraft menschlicher Gemeinschaften“ stattfinden. Ziel ist es, den Schutz von Bildung in Konfliktgebieten stärker auf die internationale Agenda zu setzen.

Abschließend erneuerte Ihre Exzellenz das Bekenntnis Katars, sämtliche internationalen Bemühungen zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten zu unterstützen. Ebenso bekräftigte sie die Bedeutung der Achtung des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts, um die Rechte von Kindern zu schützen und ihre Würde zu wahren.

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