Deutschland: Die Großhandelspreise stiegen im Mai 2026 um 5,9 Prozent
Berlin, den 15. Juni /QNA/ Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im Mai 2026 im Jahresvergleich um 5,9 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die jährliche Veränderungsrate im April bei 6,3 Prozent und im März bei 4,1 Prozent.
Als Hauptursachen nannte die Behörde geopolitische Spannungen im Iran und im Nahen Osten, die die Preise für Energie und Rohstoffe, insbesondere Mineralöle und Metalle, nach oben trieben.
Auf Monatsbasis verzeichneten die Großhandelspreise im Mai hingegen einen Rückgang um 0,6 Prozent gegenüber April. Dies sei vor allem auf die Senkung der Energiesteuer für Mineralölprodukte zurückzuführen.
Besonders stark verteuerten sich Mineralölerzeugnisse sowie Nichteisenmetalle und deren Halbprodukte. Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen im Jahresvergleich um 30,5 Prozent, die für Nichteisenmetalle und deren Rohstoffe um 36,1 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat April gingen die Preise für Mineralölerzeugnisse jedoch um 7,3 Prozent zurück, während Nichteisenmetalle ein leichtes Minus von 0,4 Prozent verzeichneten.
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