Die FAO berichtet: Globaler Anstieg der Lebensmittelpreise im April wegen Spannungen im Nahen Osten
Rom, den 08. Mai /QNA/ Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat heute bestätigt, dass die globalen Lebensmittelpreise im April den höchsten Stand seit über drei Jahren erreicht haben. Besonders die Preise für Pflanzenöle legten aufgrund des Krieges im Nahen Osten und der Schließung der Straße von Hormus stark zu.
Maximo Torero, FAO-Chefökonom, führte den Anstieg der Pflanzenölpreise auf steigende Energiekosten zurück, welche wiederum die Nachfrage nach Biokraftstoffen aus organischen Materialien wie ölreichen Pflanzen erhöhen.
Torero fügte hinzu, dass sich die Agrarsysteme trotz der kriegsbedingten Störungen als widerstandsfähig erwiesen hätten, da die Getreidepreise dank ausreichender Vorräte aus den vergangenen Saisons nur moderat erhöht worden seien.
“FAO Food Awards Index” betrug im April durchschnittlich 130,7 Punkte. Das ist 1,6% mehr als die revidierte Märzrate.
Außerdem erhöhte die FAO in einem anderen Bericht ihre Prognose für die weltweite Getreideerzeugung für 2025 auf 3,04 Milliarden Tonnen, vor 6% mehr als einem Jahr.
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