Berater des Ministerpräsidenten und offizieller Sprecher des Außenministeriums nimmt an einer Sitzung im Rahmen einer Initiative zur Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem Golf-Kooperationsrat nach dem Krieg teil
Mailand, den 08. Mai /QNA/ Berater des Ministerpräsidenten und Sprecher des Außenministeriums, Dr. Majed Mohammed Al Ansari, hat zu einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit und einem erneuten diplomatischen Engagement aufgerufen, um der zunehmenden regionalen und globalen Instabilität entgegenzuwirken.
In einer Rede auf einer Veranstaltung in Mailand mit dem Titel „Bridging Stability: EU-GCC Cooperation in an Era of Fragmentation“ erklärte Dr. Al Ansari, dass anhaltende Konflikte und geopolitische Krisen den Druck auf die globale Stabilität und die Entscheidungsprozesse zunehmend verstärkten.
Die Veranstaltung wurde vom Doha Forum und MED Dialogues in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Institut für Internationale Politische Studien (ISPI) und dem Zentrum für Internationale Politikforschung (CIPR) organisiert.
Dr. Al Ansari warnte, dass einige Akteure versuchten, politische Narrative und Ansätze zu fördern, die darauf abzielen, ihre strategischen Interessen inmitten eines sich verschärfenden Wettbewerbs um Einfluss und sich verschiebender globaler Machtverhältnisse durchzusetzen.
Er betonte, dass politischer und militärischer Druck nicht zwangsläufig zu nachhaltigen Lösungen oder langfristiger Stabilität führe, und hob die Bedeutung von Vermittlung und Diplomatie bei der Konfliktlösung hervor.
Die Infragestellung der Wirksamkeit der Diplomatie spiegele „einen wachsenden Bedarf daran wider, anstatt das Gegenteil“, sagte er.
Der katarische Beamte forderte die Länder zudem nachdrücklich auf, weiterhin im Rahmen des Dialogs und über diplomatische Kanäle zu arbeiten, um eine weitere Eskalation zu verhindern und tiefere Konfliktzyklen zu vermeiden.
Er erklärte, der derzeitige Krieg habe die internationalen Beziehungen beeinträchtigt, darunter auch die Beziehungen zwischen Europa, den Vereinigten Staaten und den Ländern des Nahen Ostens, was weitreichende Folgen für die Energiesicherheit, die Weltwirtschaft, die Lieferketten und die internationalen Bündnisse habe.
Dr. Al Ansari fügte hinzu, dass Sicherheit und Stabilität nicht mehr von einzelnen Staaten im Alleingang erreicht werden könnten, sondern vielmehr eine gemeinsame Zusammenarbeit und eine umfassendere internationale Koordination erforderten.
Zum Abschluss seiner Ausführungen hob er die zunehmende Vernetzung zwischen den Nationen sowie die politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen der aktuellen Krisen hervor und forderte eine gemeinsame Vision, um den sich rasch wandelnden regionalen und internationalen Herausforderungen zu begegnen.
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