Bei einem UN-Briefing: Die Schließung der Straße von Hormus könnte sich global auswirken – das warnt Katar
New York, den 07. Mai /QNA/ Der Staat Katar hat vor den Folgen einer Schließung der Straße von Hormus gewarnt. Denn eine solche Schließung würde erhebliche wirtschaftliche Störungen verursachen und die Gefahr bergen, dass sich die regionalen Spannungen zu einer globalen Krise ausweiten.
Diese Äußerungen machte Ihre Exzellenz Scheicha Alya Ahmed bin Saif Al Thani, Ständige Vertreterin des Staates Katar bei den Vereinten Nationen, am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen zu einem Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates bezüglich der strategisch wichtigen Wasserstraße.
An der Pressekonferenz nahmen auch die Ständigen Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika und mehrerer Staaten des Golfkooperationsrates teil, darunter das Königreich Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, das Königreich Saudi-Arabien und der Staat Kuwait.
Ihre Exzellenz Scheicha Alya erklärte, die seit März andauernde Schließung der lebenswichtigen Seestraße habe gravierende wirtschaftliche Folgen für die Golfstaaten und die ganze Welt, insbesondere für die globalen Energiemärkte.
Ihren Ausführungen zufolge sind rund 20 % des weltweiten Öl- und Flüssigerdgashandels unterbrochen, Lieferketten fragmentiert und über 20 000 Seeleute auf See gestrandet.
Ihre Exzellenz warnte, dass diese Situation nicht nur die globale Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität gefährdet, sondern auch die humanitäre Lage verschärft und die regionale Stabilität untergräbt. Dadurch entstehe ein ernsthaftes Risiko für den internationalen Frieden und die Sicherheit.
Ihre Exzellenz betonte, dass die Gewährleistung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus nicht nur eine Anforderung des internationalen Seerechts und einschlägiger Resolutionen des UN-Sicherheitsrates sei, sondern auch eine gemeinsame internationale Verantwortung darstelle.
Der Staat Katar äußerte seine Hoffnung auf ein fortgesetztes Engagement mit den UN-Mitgliedstaaten, um Unterstützung für den Resolutionsentwurf zum Schutz der Seewege und zur Gewährleistung der Schifffahrtsfreiheit zu gewinnen.
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