Vereinte Nationen: Drohnenangriffe im Sudan gefährden Zivilisten und behindern die Hilfslieferungen
New York, den 05. Mai /QNA/ Die Vereinten Nationen haben tiefe Besorgnis über die eskalierenden Drohnenangriffe im Sudan geäußert, die Zivilisten bedrohen und die Hilfslieferungen behindern.
UN-Sprecherin Stéphane Dujarric erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die unsichere Lage die Menschen dazu zwinge, aus ihren Häusern zu fliehen. Er wies darauf hin, dass laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in der vergangenen Woche mehr als 2.600 Menschen im Bundesstaat Nord-Kordofan und fast 1.000 im Bundesstaat Süd-Kordofan vertrieben worden seien. Sie fügte hinzu: „Derzeit sind schätzungsweise fast 9 Millionen Menschen innerhalb des Sudan auf der Flucht, während weitere 4,5 Millionen seit Ausbruch des Krieges vor mehr als drei Jahren in Nachbarländer geflohen sind.“ Die UN bekräftigte die Notwendigkeit, dass alle Konfliktparteien das humanitäre Völkerrecht jederzeit einhalten, um Zivilisten und zivile Infrastruktur zu schützen, und betonte, wie wichtig es sei, einen kontinuierlichen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu den Menschen in Not zu gewährleisten.
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