Auf Antrag von Frankreich... Eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zum Libanon
Paris, den 31. Mai /QNA/ Es wurde heute bekanntgegeben, dass eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates von Frankreich beantragt wurde, nachdem die strategisch wichtige Burg Beaufort im Südlibanon seitens Israels eingenommen wurde.
Nach Ansicht von französischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Jean-Noël Barrot verstößt der israelische Bodenangriff gegen das Völkerrecht und stellt einen schweren Fehler dar. Nichts rechtfertigt die Ausweitung der israelischen Militäroperationen im Libanon und die damit einhergehende Besetzung libanesischen Territoriums, fügte er hinzu.
Dieser Vormarsch auf libanesisches Gebiet widerspreche nicht nur Israels Verpflichtungen angesichts der seit dem 17. April geltenden Waffenruhe im Libanon, sondern verstoße auch gegen das Völkerrecht, so der französische Minister für auswärtige Angelegenheiten.
Israel hat seine Militäroperationen im Südlibanon intensiviert, Luftangriffe geflogen und seinen Bodenangriff auf mehrere Dörfer und Städte im Süden ausgeweitet. Dies kulminierte in der Einnahme der Burg "Beaufort", wogegen gleichzeitig vor einer Verschlechterung der humanitären und sicherheitspolitischen Lage in der Region gewarnt wird.
Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die libanesische Front eine rasante Eskalation erlebt. Dies ist auf die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen und deren Ausweitung des geografischen Umfangs zurückzuführen. Dadurch werden Befürchtungen geschürt, dass sich die Konfrontationen verschärfen könnten und dies Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sowie die Infrastruktur in den südlichen Regionen haben könnte.
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