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Katar beteiligt sich am UN-Weltstädteforum in Baku

Katar

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Baku, den 18. Mai /QNA/ Der Staat Katar nimmt am 13. UN-Weltstädteforum (WUF13) teil, das in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfindet. 

Das von UN-Habitat organisierte Forum wurde am gestrigen Sonntag eröffnet und dauert bis zum 22. Mai. Es steht unter dem Titel „Globales Wohnen: sichere und widerstandsfähige Städte und Gemeinschaften / Housing the World: Safe and Resilient Cities and Communities“ und bringt Regierungsvertreter, Entscheidungsträger und Fachleute für Stadtentwicklung und Wohnungswesen aus aller Welt zusammen.

Angeführt wird die katarische Delegation von Seiner Exzellenz Abdullah bin Hamad bin Abdullah Al Attiya, Minister für Kommunales. 

Der Gemeindeminister nahm an der Eröffnungszeremonie im Beisein des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und hochrangiger internationaler Vertreter teil. Zudem wirkte er an der Ministertagung mit, auf deren Tagesordnung nachhaltige Urbanisierung, Wohnungspolitik sowie die digitale Transformation der Stadtplanung standen. 

„Katar verfolgt auf Grundlage seiner Nationalen Vision 2030 einen integrierten Planungsansatz, der nachhaltige Stadtentwicklung, moderne Verkehrsnetze und ökologische Nachhaltigkeit miteinander verbindet“, betonte Al Attiyah in seiner Rede. Ziel sei es, die Lebensqualität zu verbessern und Ressourcen effizienter zu nutzen. 

Der Aufbau nachhaltiger Städte sei keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit, sagte der Minister. Nur so ließen sich Lebensqualität sichern und Gesellschaften besser auf künftige Herausforderungen vorbereiten, darunter Klimawandel sowie rasche wirtschaftliche und technologische Veränderungen.

Al Attiyah verwies danach auf die zentrale Rolle des öffentlichen Verkehrs, insbesondere des “Doha Metro”-Netzes, für eine ausgewogene Stadtentwicklung, die Verringerung von Emissionen und eine bessere Vernetzung urbaner Räume.

Dem Minister zufolge zählen Lusail City und Msheireb Downtown Doha zu den wegweisenden Stadtentwicklungsprojekten Katars. Beide Projekte stünden beispielhaft für das Bestreben des Landes, moderne urbane Gemeinschaften zu schaffen, die Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensqualität miteinander verbinden. 

Die digitale Transformation bezeichnete Al Attiyah als eine der tragenden Säulen moderner Stadtentwicklung. Der Einsatz geografischer Informationssysteme, digitaler Zwillinge und künstlicher Intelligenz trage dazu bei, datenbasierte Stadtplanung effizienter zu machen und wissensgestützte Entscheidungen zu fördern.

Zum Abschluss unterstrich Herr Abdullah bin Hamad bin Abdullah Al Attiya die Bedeutung des Weltstädteforums als internationale Plattform für Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und erfolgreiche Praxisbeispiele. Das Forum leiste einen Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigeren, widerstandsfähigeren und inklusiveren urbanen Zukunft für kommende Generationen und spiegele Katars Engagement wider, aktiv an internationalen Bemühungen für effizientere und nachhaltigere Städte mitzuwirken.

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