IMO-Generalsekretär ruft zu Deeskalation in der Straße von Hormus auf
London, den 26. April /QNA/ Zu einer Deeskalation in der Straße von Hormus hat der Generalsekretär der Weltschifffahrtsorganisation (IMO), Arsenio Dominguez, alle Parteien aufgerufen.
Bei der Eröffnung der 84. Tagung des Ausschusses für Schutz der Meeresumwelt in London äußerte Dominguez seine tiefe Besorgnis über die Lage im Nahen Osten. Tausende Seeleute seien weiterhin im Golfgebiet auf ihren Schiffen festgesetzt und erheblichen Risiken sowie starkem psychischem Druck ausgesetzt.
Er betonte, dass die Seeleute zu den Hauptleidtragenden der Situation gehörten, deren Auswirkungen weit über die Region hinausgingen und sowohl die Weltwirtschaft als auch die globale Ernährungssicherheit beeinträchtigen könnten. Je länger die Lage andauere, desto größer werde zudem das Risiko schwerer Zwischenfälle, einschließlich Umweltkatastrophen.
Der IMO-Generalsekretär unterstrich, dass die Organisation weiterhin das geeignete multilaterale Forum darstelle, um einen Konsens im Bereich der internationalen Schifffahrt zu erreichen. Man, so Dominguez weiter, stehe in kontinuierlichem Austausch mit relevanten Akteuren und Interessengruppen zur Entwicklung der Lage im Seegebiet.
Englisch
Français
Deutsch
Español