Die Ernennung eines diplomatischen Gesandten durch Israel im sogenannten „Somaliland“ wird durch Katar sowie fünfzehn weitere arabische und islamische Länder verurteilt
Doha, den 18. April /QNA/ Die Außenminister des Staates Katar, des Staates Kuwait, des Königreichs Saudi-Arabien, der Arabischen Republik Ägypten, der Bundesrepublik Somalia, der Republik Sudan, des Staates Libyen, der Volksrepublik Bangladesch, der Demokratischen Volksrepublik Algerien, des Staates Palästina, der Republik Türkei, der Republik Indonesien, der Islamischen Republik Pakistan, der Islamischen Republik Mauretanien, des Haschemitischen Königreichs Jordanien und des Sultanats Oman haben die Ernennung eines israelischen Botschafters für das sogenannte „Somaliland“ scharf verurteilt. Sie bezeichneten dies als eklatanten Verstoß gegen die Souveränität, Einheit und territoriale Integrität der Bundesrepublik Somalia.
Die Minister bekräftigten ihre kategorische Zurückweisung jeglicher einseitiger Maßnahmen, welche die Einheit oder Souveränität von Staaten untergraben, und betonten ihre unerschütterliche Unterstützung für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität Somalias sowie für die legitimen somalischen Staatsinstitutionen als alleinige Vertreter des Willens des somalischen Volkes.
Zudem betonten die Minister, dass solche Maßnahmen einen klaren Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts, die UN-Charta und die Gründungsakte der Afrikanischen Union darstellen. Sie könnten einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und die Stabilität am Horn von Afrika gefährden sowie negative Auswirkungen auf den regionalen Frieden und die Sicherheit im Allgemeinen haben.
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