Die Beilegung von Streitigkeiten auf friedlichem Wege sowie die Stärkung von Stabilität und Entwicklung sind laut GCC von großer Bedeutung
Antalya, den 19. April /QNA/ Der Golf-Kooperationsrat (GCC) bekräftigte sein langjähriges Engagement für die Förderung eines stabilen und sicheren Umfelds sowie für eine Politik der konstruktiven Zusammenarbeit, die auf Entwicklung und Wohlstand statt auf Krieg und Konflikten basiert. Dadurch wurde das gegenseitige Vertrauen mit seinen regionalen und internationalen Partnern gestärkt sowie seine Position als verlässlicher Partner in verschiedenen Bereichen gefestigt.
Auf einer Sitzung mit dem Titel „Ein Naher Osten jenseits der Alles-oder-nichts-Politik“, die am Rande des Diplomatischen Forums in Antalya stattfand, erklärte GCC-Generalsekretär Jasem Mohamed Al Budaiwi, der GCC sei stets ein Partner bei der Suche nach Lösungen auf der Grundlage von Diplomatie und Dialog gewesen.
Al Budaiwi sprach auch die heimtückischen Angriffe Irans auf die GCC-Staaten und deren schwerwiegende Folgen für Sicherheit und Stabilität an. Er führte aus, die GCC-Staaten hätten erhebliche Anstrengungen unternommen, um einen Krieg zu vermeiden, seien von diesen ungerechtfertigten und völkerrechtswidrigen Angriffen jedoch dennoch überrascht worden. Al Budaiwi bekräftigte zudem, dass der GCC in verschiedenen regionalen Angelegenheiten, insbesondere im Hinblick auf die Palästina-Frage, eine proaktive Rolle gespielt habe. So habe er internationale Bemühungen um eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützt, humanitäre Hilfe geleistet und in zahlreichen Bereichen politische Initiativen angeführt. Al Budaiwi betonte, dass diese Rollen die Überzeugung der GCC-Staaten widerspiegeln, dass regionale und internationale Stabilität eine gemeinsame Verantwortung sei.
Er fügte hinzu, dass die Rolle regionaler Organisationen nicht länger fakultativ, sondern unerlässlich sei. Ihr Erfolg messe sich nicht nur an ihrem internen Zusammenhalt, sondern auch an ihrer Fähigkeit, Kooperationsbrücken zu bauen, Partnerschaften zu etablieren und aktiv zur globalen Stabilität beizutragen, so erklärte er.
In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass der GCC diese Verantwortung sehr ernst genommen hat: Neben der Zusammenarbeit mit acht regionalen Organisationen hat er 28 strategische Partnerschaften mit Ländern weltweit geschlossen. Damit hat er seinen regionalen und internationalen Einfluss als wirksames Bindeglied gestärkt, das den Dialog fördert, den Frieden unterstützt und Stabilität und Wohlstand voranbringt.
Er würdigte die Leistungen der GCC-Staaten – nicht nur im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum, sondern auch auf ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern. Er betonte, dass gemeinsames Handeln die Erwartungen übertroffen und ihre globale Stellung verstärkt habe.
Abschließend bekräftigte Herr Al-Budawi, dass diese gemeinsamen Anstrengungen der Golfstaaten zum Aufbau eines regionalen Systems beigetragen haben, das auf Kooperation und Integration beruht und als aktive Kraft für regionale und internationale Sicherheit und Stabilität dient.
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