Deutscher Verteidigungsminister: Der Iran muss aufhören, die Schifffahrt in der Straße von Hormus zu behindern
Tokio, den 23. März /QNA/ Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte, dass der Iran die Behinderung der Seeschifffahrt in der Straße von Hormus einstellen müsse, und hob hervor, wie wichtig die Wiederherstellung des Schiffsverkehrs in dieser Straße als lebenswichtige internationale Wasserstraße sei.
In einer Erklärung des deutschen Verteidigungsministeriums hieß es, Pistorius habe bei seinem Treffen mit seinem japanischen Amtskollegen Shinjiro Koizumi auf dem Marinestützpunkt Yokosuka bekräftigt, dass Berlin und Tokio eine gemeinsame Haltung gegenüber dem Iran vertreten und ihre bilaterale Zusammenarbeit als Teil der Unterstützung von Sicherheit und Stabilität sowie des Schutzes der internationalen Ordnung auf der Grundlage völkerrechtlicher Regeln betrachten, die die Freiheit der Schifffahrt garantieren.
In der Erklärung wurde der Zusammenhang zwischen der Sicherheit Europas und der Sicherheit der indopazifischen Region hervorgehoben und erläutert, dass der Besuch des deutschen Verteidigungsministers in Japan Teil einer Asienreise mit sicherheitspolitischem Schwerpunkt im Zusammenhang mit aktuellen globalen Ereignissen, insbesondere den Entwicklungen im Nahen Osten und dem Krieg in der Ukraine, sei.
Es wurde hinzugefügt, dass die Verteidigungsminister Deutschlands und Japans vereinbart hätten, die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung auch in Zeiten globaler Krisen zu intensivieren, und dass dies durch den Ausbau von Partnerschaften in der Rüstungsindustrie zwischen Europa und Japan erreicht werden solle.
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