UN-Berichterstatterin wirft Israel „systematische“ Folter an Palästinensern vor
New York, den 21. März /QNA/ Francesca Albanesi, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete, erklärte, dass Israel systematische Folter gegen Palästinenser in einem Ausmaß ausübe, das „auf kollektive Vergeltung und zerstörerische Absichten hindeute“.
In einem Bericht an die Medien erklärte Albanesi, dass inhaftierte Palästinenser seit dem 7. Oktober 2023 „extrem grausamen körperlichen und psychischen Übergriffen“ ausgesetzt seien. Sie wies darauf hin, dass Folter in Haftanstalten als kollektive Bestrafung in beispiellosem Ausmaß eingesetzt werde.
„Brutale Schläge, sexuelle Gewalt, Vergewaltigung, tödliche Misshandlungen, Aushungern und der systematische Entzug der grundlegendsten menschlichen Lebensbedürfnisse haben tiefe und bleibende Narben in den Körpern und Seelen von Zehntausenden Palästinensern und ihren Angehörigen hinterlassen“, fügte sie hinzu.
Albanesi betonte, dass Folter zu einem integralen Bestandteil der Kontrolle und Bestrafung von Männern, Frauen und Kindern geworden sei – sei es durch Misshandlung während der Haft oder durch eine anhaltende Kampagne der Zwangsvertreibung, Massenmorde, Entbehrungen und der Zerstörung aller Lebensgrundlagen, mit der langfristiges kollektives Leid und Schmerz verursacht werden sollen.
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