Das Kabinett verurteilt die militärische Eskalation in der Region sowie Angriffe auf katarisches Hoheitsgebiet
Doha, den 11. März /QNA/ Seine Exzellenz, Ministerpräsident und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, leitete heute Mittag die reguläre Sitzung des Ministerrats auf dem Amiri-Diwan.
Im Anschluss an die Sitzung erklärte Seine Exzellenz Ibrahim bin Ali Al Mohannadi, Justizminister und Staatsminister und zuständig für den Ministerrat:
Zu Beginn der Sitzung verurteilte SE der Ministerpräsident und Außenminister die militärische Eskalation in der Region, deren Auswirkungen auch katarisches Territorium und einige wichtige zivile Einrichtungen erreicht haben.
Seine Exzellenz bekräftigte, dass die Sicherheit und Stabilität des Landes ein Segen Gottes seien und der klugen Führung Seiner Hoheit des Emirs, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und ihrem Vertrauen in seine Führung sowie den Bemühungen der staatlichen Institutionen und des nationalen Personals zu verdanken sind.
SE machte deutlich, dass SH der Emir die Anweisung gegeben habe, die Anstrengungen zur Gewährleistung der ununterbrochenen Aufrechterhaltung der Dienstleistungen in allen Sektoren fortzusetzen.
In diesem Zusammenhang lobte SE auch die Rolle der Streitkräfte, die eine hohe Einsatzbereitschaft und Wirksamkeit beim Schutz des Luftraums des Staates und bei der Wahrung seiner Sicherheit bewiesen hätten, sowie die Bemühungen der Sicherheitsdienste zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Stabilität.
SE brachte außerdem seinen Stolz über das Bewusstsein, die Verantwortung und den Zusammenhalt zum Ausdruck, die die Gesellschaft in dieser Zeit und unter diesen Umständen gezeigt hat.
Der Ministerrat verurteilte zudem die fortgesetzten, ungerechtfertigten iranischen Angriffe auf katarisches Staatsgebiet und andere Länder aufs Schärfste. Diese Angriffe stellen einen eklatanten Verstoß gegen die nationale Souveränität und die Grundsätze der guten Nachbarschaft dar und ignorieren die schwerwiegenden Folgen für die regionale Sicherheit wie auch für die Weltwirtschaft. Der Rat bekräftigte, dass der Staat Katar nicht zögern werde, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um seine Souveränität, Sicherheit, sein Volk, die Einwohner seines Territoriums und seine nationalen Interessen im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen, dem Völkerrecht und den an den Sicherheitsrat gerichteten Botschaften zu verteidigen. Er forderte ein sofortiges Ende aller Eskalationshandlungen, die Priorisierung des Dialogs und eine Intensivierung der diplomatischen Bemühungen, um die Krise einzudämmen und die regionale Sicherheit zu wahren.
Anschließend prüfte der Ministerrat die Tagesordnungspunkte und traf die entsprechenden Beschlüsse.
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