Acht arabische und islamische Länder verurteilen in einer gemeinsamen Erklärung die fortgesetzte Schließung der Al-Aqsa-Moschee durch die israelischen Besatzungsbehörden für muslimische Gläubige
Doha, den 11. Marz /QNA/ Die Außenminister des Staates Katar, des Haschemitischen Königreichs Jordanien, der Vereinigten Arabischen Emirate, der Republik Indonesien, der Islamischen Republik Pakistan, der Republik Türkei, des Königreichs Saudi-Arabien und der Arabischen Republik Ägypten verurteilen die fortgesetzte Schließung der Tore der Al-Aqsa-Moschee - des Haram al-Sharif durch die israelischen Besatzungsbehörden für muslimische Gläubige, insbesondere während des heiligen Monats Ramadan.
Die Sicherheitsbeschränkungen für den Zugang zur Jerusalemer Altstadt und ihren Gebetsstätten, die mit diskriminierenden und willkürlichen Zugangsbeschränkungen zu anderen Gebetsstätten in der Altstadt einhergehen, stellen einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, den historischen und rechtlichen Status quo sowie das Prinzip des uneingeschränkten Zugangs zu Gebetsstätten dar.
Die Minister bekräftigten ihre entschiedene Zurückweisung und Verurteilung dieser illegalen und ungerechtfertigten Maßnahme sowie der fortgesetzten provokativen Aktionen Israels an der Al-Aqsa-Moschee/dem Haram al-Sharif und gegenüber den Gläubigen. Sie betonten, dass Israel keine Souveränität über das besetzte Jerusalem, entweder seine islamischen oder christlichen Heiligtümer besitzt.
Die Minister bekräftigten, dass das gesamte 144 Dunam große Gelände der Al-Aqsa-Moschee d.h. (144.000 m²) ausschließlich Muslimen vorbehalten ist. Sie erinnerten daran, dass die Abteilung für Waqfs in Jerusalem und Angelegenheiten der Al-Aqsa-Moschee, die einzige Behörde ist, die gesetzlich befugt ist, die Angelegenheiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee / Haram Al-Sharif zu verwalten und den Zugang zu ihr zu regeln. Die Abteilung untersteht dem jordanischen Ministerium für religiöse Stiftungen und islamische Angelegenheiten.
Die Minister forderten Israel als Besatzungsmacht auf, die Schließung der Al-Aqsa-Moschee unverzüglich aufzuheben sowie die Zugangsbeschränkungen zur Altstadt von Jerusalem zu beenden und muslimischen Gläubigen den Zugang zur Moschee zu gewährleisten.
Zudem riefen sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, eine entschiedene Position einzunehmen, um Israel dazu zu zwingen, seine andauernden Verstöße und illegalen Praktiken gegen islamische und christliche heilige Stätten in Jerusalem sowie seine Verletzungen der Heiligkeit dieser Orte einzustellen.
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