Die Arabische Liga verurteilt die Angriffe auf Hilfskonvois im Sudan und betrachtet dies als Kriegsverbrechen
Kairo, den 08. Februar /QNA/ Die Liga der Arabischen Staaten hat den Angriff auf humanitäre Hilfskonvois und Helfer im sudanesischen Bundesstaat Nord-Kordofan aufs Schärfste verurteilt. Dabei kamen Menschen ums Leben und Lebensmittelvorräte für die belagerte Zivilbevölkerung, die sich in einer humanitären Notlage befinden, wurden zerstört.
In einer heute veröffentlichten Erklärung bezeichnete die Liga den Angriff als Kriegsverbrechen gemäß dem humanitären Völkerrecht, welches die gezielte Ermordung von Zivilisten sowie die Entziehung ihrer Lebensgrundlagen unter Strafe stellt. Die Liga bekräftigte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für diese Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, die Straflosigkeit einzudämmen und den Schutz von Zivilisten, humanitären Helfern und Hilfseinrichtungen im Sudan umfassend zu gewährleisten.
In der Erklärung heißt es außerdem, dass das sudanesische Volk, das unter dem Konflikt schwer gelitten hat, ein uneingeschränktes Recht auf Sicherheit und Stabilität sowie auf die Verwirklichung seiner legitimen Bestrebungen nach einem Leben in Würde hat. Die Liga unterstrich zudem ihre anhaltenden Bemühungen, in Zusammenarbeit mit ihren regionalen und internationalen Partnern auf ein Ende der Gewalt hinzuarbeiten und einen umfassenden politischen Prozess zu unterstützen, der den Konflikt beendet, die Einheit Sudans sowie seiner nationalen Institutionen wahrt und die Würde seines Volkes schützt.
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