Genf: Bei einer katarischen Veranstaltung steht die Jugend im Mittelpunkt der Diskussionen über künstliche Intelligenz
Genf, den 25. Februar /QNA/ Am Rande der 61. Tagung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen organisierte die Ständige Vertretung des Staates Katar in Genf in Zusammenarbeit mit ihrer Vertretung in Tadschikistan und unter der Schirmherrschaft der Vertretung des Golf-Kooperationsrats eine Nebenveranstaltung zum Thema „Jugend und künstliche Intelligenz: Gestaltung einer auf Menschenrechten basierenden Zukunft“, die sich mit der Rolle der Jugend im Zeitalter der künstlichen Intelligenz befasste.
In ihrer Eröffnungsrede erinnerte Frau Sara Abdulaziz Al Khater, Erste Sekretärin der katarischen Mission, an die Bestimmungen der 2025 verabschiedeten Resolution 59/11 des Menschenrechtsrats zu neuen digitalen Technologien, in der die Staaten aufgefordert werden, Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit KI-Systemen zu verhindern und die Verwendung aller Anwendungen, die nicht mit dem Völkerrecht vereinbar sind, auszusetzen, bis ausreichende Garantien geschaffen sind.
Hamad Al Mahdi, Jugendvertreter von QatarDebate, betonte in seiner Rede, dass „wir uns an einem entscheidenden Scheideweg befinden“, und rief zu gemeinsamen Überlegungen über den Entwicklungsweg der KI auf. „Junge Menschen wollen nicht nur passive Konsumenten sein, sondern vollwertige Akteure beim Aufbau dieser technologischen Zukunft“, erklärte er.
Die Diskussionen zeigten das Potenzial der KI auf, junge Menschen zu stärken, Bildungssysteme zu bereichern und den Zugang zu Wissen zu demokratisieren. Gleichzeitig wurden die Herausforderungen im Zusammenhang mit Datenschutz, algorithmischen Verzerrungen und der Bedeutung einer sicheren, inklusiven und verantwortungsvollen digitalen Umgebung hervorgehoben.
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