Die Regenfälle verschärfen die humanitäre Lage der Vertriebenen in Gaza
Gaza, den 24. Februar /QNA/ Die starken Regenfälle der letzten Stunden haben im Gazastreifen zur Überflutung Tausender Zelte geführt, in denen Vertriebene untergebracht sind. Die Kleidung und Decken der Menschen, die seit Beginn der israelischen Besatzung am 7. Oktober 2023 ohnehin schon große Entbehrungen erleiden, sind durchnässt. Der Sturm hält weiterhin über dem Gebiet an. Hunderte provisorische Unterkünfte in verschiedenen Gebieten wurden überflutet.
In diesem Zusammenhang warnten medizinische Quellen vor den extrem schwierigen humanitären Bedingungen, mit denen die Vertriebenen konfrontiert sind. Sie wiesen darauf hin, dass etwa 127.000 der 135.000 aufgestellten Zelte unbewohnbar geworden sind. Zudem wurden mehrere Todesfälle gemeldet, die auf den Einsturz von Häusern durch die Winterstürme zurückzuführen sind. Auch mehrere Kinder und ältere Menschen starben in einem Umfeld, das durch die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Zelten, beschädigten Häusern und einsturzgefährdeten Gebäuden gekennzeichnet ist, an den Folgen der Kälte und fehlender Heizmöglichkeiten.
Die israelische Aggression hat zur vollständigen oder teilweisen Zerstörung von etwa 92 % der Wohngebäude im Gazastreifen geführt. Dadurch war die Mehrheit der Bevölkerung gezwungen, in Zelten Zuflucht zu suchen. Diese bieten weder Schutz vor der Sommerhitze noch vor der Winterkälte. Alternativ blieb den Menschen nur, in baulich beschädigten Häusern zu bleiben, obwohl diese durch Regen und Überschwemmungen einzustürzen drohten.
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