Der deutsche Bundeskanzler schließt den Erwerb von Atomwaffen durch sein Land aus und bekräftigt sein Bekenntnis zu internationalen Verträgen
Berlin, den 18. Februar /QNA/ Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich inmitten der Debatte über die nukleare Abschreckung in Europa gegen den Erwerb eigener Atomwaffen durch Deutschland ausgesprochen und sein Bekenntnis zu internationalen Verträgen bekräftigt.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zitiert ihn mit den Worten: „Ich möchte nicht, dass Deutschland den Erwerb eigener unabhängiger Atomwaffen in Betracht zieht.“
Der Kanzler verwies auf bestehende Verträge, in denen sich Deutschland verpflichtet hat, auf den Erwerb von Atomwaffen zu verzichten. Dazu zählen das „2 + 4“-Abkommen, das 1990 den Weg für die deutsche Wiedervereinigung ebnete, sowie der Atomwaffensperrvertrag.
Er fügte hinzu, dass es möglich wäre, deutsche Militärflugzeuge für den möglichen Einsatz von Atomwaffen zur Verfügung zu stellen.
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