Eröffnung der Aktivitäten der Russischen Kulturwoche in “Darb Al Saai”
Doha, den 12. Februar /QNA/ Seine Exzellenz Scheich Abdulrahman bin Hamad Al Thani, Kulturminister von Katar, und ihre Exzellenz Olga Lyubimova, Kulturministerin der Russischen Föderation, waren gestern bei der Eröffnung der Russischen Kulturwoche im "Darb Al Saai" zugegen. Mit dieser Initiative sollen die Zusammenarbeit und die kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestärkt werden. Sie spiegelt zudem die Vision des Staates Katar wider, den interkulturellen Dialog zu fördern und den kulturellen Austausch mit Nationen weltweit auszubauen.
An der Eröffnungszeremonie nahmen der Staatssekretär des Kulturministeriums, Seine Exzellenz Dr. Ghanem bin Mubarak Al Ali, der russische Botschafter in Katar, Seine Exzellenz Dmitry Nikolaevich Dogadkin, mehrere in Katar akkreditierte Botschafter sowie zahlreiche Besucher teil.
Der erste Veranstaltungstag verzeichnete einen bemerkenswerten Besucherandrang, der die Tiefe und Vielfalt der russischen Kultur widerspiegelte. Auf der Hauptbühne wurden zahlreiche künstlerische Darbietungen, Volkslieder und Volkstänze präsentiert, die das vielfältige kulturelle Erbe der Russischen Föderation zum Ausdruck brachten.
Nasser Al Malki, der Direktor der Abteilung für Internationale Zusammenarbeit im Kulturministerium, erklärte gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur "QNA", dass diese Veranstaltung die kulturellen Beziehungen zwischen dem Staat Katar und der Russischen Föderation stärken solle – zwei Ländern, die ausgezeichnete historische, diplomatische und kulturelle Beziehungen pflegen.
Er fügte hinzu, dass diese Kulturwoche der katarischen Öffentlichkeit die Möglichkeit biete, Russlands künstlerisches und zivilisatorisches Erbe kennenzulernen sowie die Besonderheiten der tief verwurzelten russischen, künstlerischen und sozialen Identität zu entdecken.
Er wies außerdem darauf hin, dass diese Veranstaltung den Höhepunkt der diesjährigen Kulturwochen darstellt, an denen drei Länder beteiligt waren: Kasachstan, Tadschikistan und Russland. Er betonte, dass die Ziele dieser Initiative erreicht wurden, da das Kulturministerium fest von der Bedeutung der Kulturdiplomatie für die Festigung der Beziehungen zwischen den Staaten überzeugt ist.
Bei der Eröffnungszeremonie wurde zudem bekannt gegeben, dass Kasan zur Kulturhauptstadt der Islamischen Welt ernannt wurde. Die offizielle Einweihung findet am 14. Mai im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums „Russland-Islamische Welt: Kasan-Forum” statt. Das Programm der diesjährigen Russischen Kulturwoche umfasst ein breites und vielfältiges Angebot an Veranstaltungen und Aktivitäten. Diese sollen der internationalen Gemeinschaft die alte Geschichte, die multiethnische Kultur und die reichen Traditionen sowie die Erscheinungsformen der zeitgenössischen Entwicklung Tatarstans und seiner Hauptstadt Kasan präsentieren.
Das Programm der Russischen Kulturwoche spiegelt den Reichtum der russischen Kultur wider. Künstlerische und folkloristische Gruppen präsentieren traditionelles Kulturerbe und musikalische Darbietungen. Hinzu kommen Kunsthandwerksausstellungen, Workshops zu Malerei und bildender Kunst sowie Live-Vorführungen der russischen Küche, die die Einzigartigkeit und Vielfalt des kulinarischen Erbes Russlands verdeutlichen.
Zu den Höhepunkten der Woche zählt eine Ausstellung russischer Trachten aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu sehen sind seltene traditionelle Frauentrachten, die von russischen Historikern aus verschiedenen Regionen des Landes zusammengetragen wurden. Das Programm beinhaltet außerdem eine Ausstellung von Textilien aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die künstlerische Kreationen professioneller Designer mit Werken von Amateurkünstlern aus verschiedenen russischen Regionen vereint.
Das Kulturministerium bekräftigt sein Engagement, die Kulturwochen als aktive Plattform für kulturelle Offenheit zu etablieren und die Position des Staates Katar als Zentrum des internationalen Kulturdialogs zu festigen. Dies trägt zur Stärkung der Beziehungen zu Partner- und befreundeten Ländern sowie zum Brückenschlag zwischen verschiedenen Kulturen bei.
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