Katar fordert, auf den Fortschritten bei der Beseitigung der verbliebenen Chemiewaffenbestände Syriens aufzubauen
Den Haag, den 07. Oktober /QNA/ Der Staat Katar bekräftigte, dass die Fortschritte bei der Beseitigung der Überreste des syrischen Chemiewaffenprogramms aus der Zeit des früheren Regimes einen Meilenstein in der Arbeit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) darstellen und die Bedeutung multilateraler Bemühungen für das Erreichen konkreter Ergebnisse unterstreichen.
Dies wurde in der Erklärung dargelegt, die SE. Dr. Mutlaq bin Majed Al Qahtani, Botschafter des Staates Katar in den Niederlanden und Ständiger Vertreter bei der OPCW, während der 113. Sitzung des Exekutivrates der Organisation in Den Haag abgab. Die Erklärung erfolgte im Rahmen des Tagesordnungspunkts zur Beseitigung etwaiger Überreste des syrischen Chemiewaffenprogramms, die vom früheren Regime übernommen worden waren.
Die Bemühungen des Staates Katar – in enger Abstimmung mit befreundeten und brüderlichen Staaten seit Beginn der Vertretung der Interessen der Syrischen Arabischen Republik bei der OPCW – hätten dazu beigetragen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Syrien seine Rechte und Privilegien wiedererlangen und bei dieser seit Jahren offenen Angelegenheit einen großen Schritt vorwärts machen könne, so der Botschafter.
Er fügte hinzu, dass diese Zusammenarbeit der syrischen Regierung und dem Technischen Sekretariat der OPCW den Weg für einen Durchbruch bei der Beseitigung der Programmüberreste geebnet habe, indem die Koordinierung gestärkt, der Austausch von Informationen und Dokumenten erleichtert sowie Verifizierungsmaßnahmen unterstützt wurden.
SE. Al Qahtani rief dazu auf, auf diesen Fortschritten aufzubauen und durch eine Abstimmung zwischen dem Technischen Sekretariat und der syrischen Regierung einen klaren und praktikablen Fahrplan zu erstellen. Dieser solle einen Zeitrahmen, Umsetzungsphasen und festgelegte Prioritäten für die vollständige und überprüfbare Beseitigung der Programmüberreste sowie die endgültige Lösung der Angelegenheit vorsehen – im Einklang mit den Bestimmungen des Chemiewaffenübereinkommens (CWÜ) und den einschlägigen Beschlüssen der OPCW-Gremien.
Darüber hinaus appellierte SE. Al Qahtani an die Vertragsstaaten, die syrische Regierung weiterhin bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Übereinkommen zu unterstützen. Dies trage dazu bei, die Entstehung oder Verbreitung von Chemiewaffen zu verhindern und dem Technischen Sekretariat zu ermöglichen, seine Arbeit wirksam und nachhaltig fortzusetzen.
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