Katar: Vermittlung zwischen USA und Iran dauert an
Doha, den 06. Oktober /QNA/ Katar setzt seine Vermittlung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran fort, bekräftigt seinen Beistand für Saudi-Arabien – und hält die Frage eines Beitritts zum „Mekka-Pakt“ für verfrüht.
Ohne Unterbrechung dauern die Vermittlungsbemühungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik Iran an: Dies hat am heutigen Dienstag Ibrahim bin Sultan Al Hashmi bekräftigt, der im Außenministerium die Abteilung für Medien und Kommunikation leitet.
Sie zielten, so merkte er an, auf einen Fortschritt, auf dem sich aufbauen lasse und der alle Fragen umfasse, die für die eine wie für die andere Seite von Belang seien.
In der wöchentlichen Pressekonferenz des Außenministeriums ließ Al Hashmi wissen, dass die Gespräche andauern, dass zwischen Washington und Teheran Botschaften ausgetauscht werden und dass Katar zwischen den Parteien als Vermittler wirkt. „Die Lösung dieser Frage verlangt, jede Anstrengung zu unternehmen, um Verhandlungslösungen zu finden, und dabei die Anliegen aller beteiligten Parteien zu berücksichtigen“, hob er hervor.
Was die Frage der iranischen Piloten betrifft, so sei der Staat Katar von Anfang an klar gewesen, sagte Al Hashmi: Die Angelegenheit sei behandelt, die iranische Seite über die jüngsten Entwicklungen unterrichtet worden. Einem Besuch der iranischen Seite, der dazu diene, die in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen zu erörtern, stehe Katar offen gegenüber.
Der Staat Katar unterstütze, erklärte der Direktor mit Blick auf die Entwicklungen in der Region, sämtliche Initiativen, welche die Staaten der Region ergreifen, um ihre Sicherheit, ihre Souveränität und ihre territoriale Unversehrtheit zu schützen, und dazu zähle auch der „Mekka-Pakt“ – ein Bündnis, das die regionale Zusammenarbeit stärke, wo es darum gehe, die Kapazitäten zu bewahren und die Stabilität der Staaten der Region zu sichern.
Al Hashmi zufolge steht der Staat Katar dem Königreich Saudi-Arabien bei allen Maßnahmen bei, die dieses zum Schutz seiner Sicherheit und seiner territorialen Unversehrtheit ergreifen mag. Katar verurteile, fügte er hinzu, das unverantwortliche Vorgehen der Huthi-Gruppe, die das Königreich Saudi-Arabien, islamische heilige Stätten und zivile Einrichtungen zum Ziel nehme; und es unterstütze das Königreich bei allem, was dieses zur Wahrung seiner Sicherheit und territorialen Unversehrtheit unternehme.
Jedem Schritt, der die Sicherheit und die Stabilität der Region bewahrt, gelte die Unterstützung des Staates Katar, unterstrich der Direktor; für eine Erörterung der Frage, ob Katar dem „Mekka-Pakt“ beitrete, sei es jedoch noch zu früh.
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