QOC-Generalsekretär: Katar überzeugte bei Aichi-Nagoya 2026
Nagoya, den 05. Oktober /QNA/ S.E. der Generalsekretär des Katarischen Olympischen Komitees (QOC), Jassim bin Rashid Al Buenain, hat eine positive Bilanz der Teilnahme Katars an den 20. Asienspielen Aichi-Nagoya 2026 gezogen. Die Teilnahme habe ihre Ziele erreicht, sagte er nach den Spielen, die am Sonntag in Japan zu Ende gingen. Dies gelte sowohl sportlich, dank der herausragenden Ergebnisse der Nationalmannschaften, als auch für Außendarstellung und Kultur, dank der viel beachteten Präsenz des „Qatar House" in Nagoya.
Dabei sei es nicht allein um Ergebnisse oder Medaillen gegangen, fügte Al Buenain hinzu. Die Teilnahme sei Teil des strategischen Plans zur Vorbereitung der Nationalmannschaften auf kommende Wettkämpfe gewesen, allen voran auf die 21. Asienspiele Doha 2030.
Sie werde dazu beitragen, die Mannschaften für diese Spiele zu rüsten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erweitern, betonte er.
Im Vorbereitungsplan für Doha 2030 sei die Teilnahme ein bedeutender Meilenstein gewesen, erläuterte der Generalsekretär. Das QOC und die nationalen Sportverbände strebten danach, Erfahrung mit der Entwicklung junger Talente zu verbinden, deren Fähigkeiten durch die Teilnahme an großen Wettbewerben geschärft würden.
„Ziel ist es, einen Stamm von Athleten aufzubauen, die die Nationalmannschaften vertreten und bei kommenden Veranstaltungen mithalten können“, sagte Al Buenain.
Den Angaben des Generalsekretärs zufolge gewann Katar erstmals Medaillen in zehn verschiedenen Sportarten und kam auf insgesamt 18 Medaillen. Die Ergebnisse seien ein Novum seit den Asienspielen 2010.
Al Buenain hob die Unterstützung durch den Präsidenten des Olympischen Rates von Asien (OCA), S.E. Scheich Joaan bin Hamad Al Thani, hervor. Er würdigte zudem die enge Begleitung und Aufsicht durch ein innerhalb des QOC gebildetes Team, das in enger Abstimmung mit den nationalen Verbänden gearbeitet habe.
Als weiteren positiven Indikator nannte S.E. Al Buenain erstmalige Medaillengewinne in Sportarten wie Padel. Andere Sportarten wie Karate, Ringen und Gewichtheben seien bei den Asienspielen auf das Podest zurückgekehrt. Dies spiegele eine breitere Wettbewerbsbasis und die fortgesetzte Entwicklung mehrerer Sportarten wider.
Ausdrücklich lobte QOC-Chef die Ergebnisse in den Mannschaftssportarten. Die Teamwettbewerbe hätten einen bemerkenswerten Auftritt gezeigt; Medaillen gewannen die Nationalmannschaften im Handball, im Beachvolleyball und im 3x3-Basketball.
Die Ergebnisse unterstrichen Katars anhaltende Präsenz in den Mannschaftswettbewerben und die Fähigkeit der Nationalmannschaften, auf kontinentaler Ebene mitzuhalten, bemerkte er. Zugleich verwies er auf den breiten Zuspruch für das „Qatar House“ während der Spiele. Es habe als Plattform gedient, um Kultur, Erbe und nationale Identität Katars zu präsentieren, und Raum für die Begegnung mit Fans und teilnehmenden Delegationen geboten.
Fast 5000 Besucher empfing das „Qatar House“ nach seinen Worten im Verlauf der Spiele, durchschnittlich etwa 250 pro Tag. Hinzu kamen Mitglieder der katarischen Delegation sowie Gäste des vom QOC ausgerichteten Empfangs.
Der Zuspruch spiegele die Aufmerksamkeit wider, die das „Qatar House“ erhalten habe, ergänzte Al Buenain. Er unterstreiche zudem die Bedeutung des Sports als Mittel zur Förderung der Verbindungen zwischen den Völkern und zeige Katars reiches kulturelles und zivilisatorisches Erbe ebenso wie die Fähigkeit des Landes, sportliche Großereignisse auszurichten und zu organisieren.
Gewürdigt wurden vom Generalsekretär auch die Leistungen aller Mitglieder der QOC-Delegation in Aichi-Nagoya 2026 und der Verwaltungsdelegation. Diese habe während der Spiele vor gewaltigen Herausforderungen gestanden, hart für das Wohl der katarischen Athleten gearbeitet und umfangreiche Anstrengungen zu deren Unterstützung unternommen.
Lob sprach S.E. Al Buenain ferner der Delegation des „Qatar House“ aus, die bei Veranstaltungen und Begegnungen während der Spiele ein glänzendes Bild Katars vermittelt habe. Gleiches gelte für die Delegation von Doha 2030, die in Nagoya anwesend war und die Organisation und die Vorbereitungen der Spiele beobachtete.
Die Bewertung der Teilnahme an den 20. Asienspielen dürfe sich nicht auf den Medaillenspiegel beschränken, sagte Al Buenain abschließend. Zu berücksichtigen seien auch die Erfahrung der Athleten, das Hervortreten vielversprechender junger Talente, die Entwicklung mehrerer Verbände und die Stärkung der sportlichen und kulturellen Präsenz Katars in ganz Asien – im Einklang mit den Vorbereitungen auf die nächste Etappe bis zu den 21. Asienspielen Doha 2030.
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