Kommunikationsminister: Katar setzt voll auf Digital-Power
Doha, den 25. Oktober /QNA/ Auf eine digitale Wirtschaft, die auf Wissen und Innovation gründet, steuert Katar zu, betonte der Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, S.E. Mohammed bin Ali bin Mohammed Al Mannai – durch Investitionen in digitale Infrastruktur, die Förderung nationaler Talente, die Verbreitung von Technologien der Künstlichen Intelligenz und die Festigung von Vertrauen und verantwortungsvoller Steuerung, im Einklang mit der Nationalen Vision Katar 2030 und der Digitalen Agenda 2030.
Der Minister sprach zur Eröffnung der Sitzung „Investitionen in Künstliche Intelligenz für eine inklusive digitale Zukunft“ des 9. Weltinvestitionsforums, das Katar vom 25. bis 27. Oktober gemeinsam mit der Handels- und Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD) unter dem Leitgedanken „In die Zukunft investieren“ ausrichtet; er würdigte die Partnerschaft mit der UNCTAD und unterstrich, wie wichtig es sei, Investitionen auf die Technologien von morgen zu lenken, um nachhaltige Entwicklung und gemeinsamen Wohlstand zu verwirklichen.
Künstliche Intelligenz sei zu einer der prägenden Kräfte geworden, die das Kapital der Welt lenken, während Investitionen in digitale Infrastruktur und Rechenzentren rasant anstiegen, gab S.E. Al Mannai zu bedenken; die eigentliche Aufgabe der Regierungen liege darin, diese Investitionen in dauerhafte nationale Fähigkeiten, wirtschaftliche Chancen und Dienstleistungen zu verwandeln, die das Leben der Menschen verbessern.
„Katar verfolgt einen umfassenden Ansatz, um seinen Platz in der digitalen Wirtschaft zu stärken, und er ruht auf vier Säulen“, erläuterte er. „Die erste ist die Investition in eine souveräne und erweiterbare digitale Infrastruktur.“ Beispielhaft verwies er auf die angekündigte Partnerschaft zwischen Qai und Brookfield über 20 Milliarden US-Dollar zur Entwicklung einer integrierten KI-Infrastruktur, die die Hochleistungsrechenkapazitäten der Region stärken soll.
Die zweite Säule gelte dem Menschen und seinen digitalen Fähigkeiten: Mehr als 50.000 Ausbildungsplätze in den Bereichen Digitales und Künstliche Intelligenz wolle der Staat bis 2030 schaffen, um nationale Talente auf die Erfordernisse der künftigen Wirtschaft vorzubereiten.
Die dritte Säule ziele, so der Minister, auf die raschere Verbreitung von Technologie und auf Unternehmertum – durch KI-Anwendungsfälle im öffentlichen Sektor und durch die Förderung bestehender wie junger Unternehmen mit einem Anreizpaket von sechs Milliarden Katar-Riyal, das Innovation beflügelt und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Wirtschaft hebt.
Vertrauen durch verantwortungsvolle Steuerung der Künstlichen Intelligenz bilde die vierte Säule, hob S.E. Al Mannai hervor; beim Globalen Dialog der Vereinten Nationen über KI-Governance im vergangenen Juli habe Katar betont, dass Menschenrechte und eine echte menschliche Aufsicht im Kern von Entwicklung und Nutzung dieser Technologien stehen müssten.
Ihm zufolge unterstützt Katar überdies Governance-Rahmen, die der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Welt, die arabische Sprache eingeschlossen, gerecht werden, damit alle Gesellschaften auf faire und umfassende Weise an den neuen Technologien teilhaben.
Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz, so schloss der Minister, werde auf internationalen Partnerschaften und der Zusammenarbeit von Regierungen, Investoren und Innovatoren errichtet; Katar sei bereit, seine Rolle als Brücke zwischen den Regionen fortzuführen und die heutigen Investitionen in dauerhafte Chancen für Entwicklung und Wohlstand für alle zu verwandeln.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو