GCC-Chef: Katar ist inspirierendes Vorbild
Doha, den 25. Oktober /QNA/Ein inspirierendes Vorbild dafür, wie ehrgeizige Visionen zu Errungenschaften von weltweitem Rang werden, habe der Staat Katar gegeben, betonte S.E. Jasem Mohamed Albudaiwi, GCC-Generalsekretär: Seine wegweisende Entwicklung beweise, dass Ehrgeiz, der sich mit klarer Vision, festem Willen und strategischer Planung verbindet, nicht nur Erfolge hervorbringt, sondern Zukunft schafft, Herausforderungen in Chancen und Chancen in dauerhafte Erfolge verwandelt.
Der Generalsekretär sprach in der Sitzung „Die Zukunft der Investitionen am Arabischen Golf“ am Rande des 9. Weltinvestitionsforums 2026, das Katar gemeinsam mit der Handels- und Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD) unter dem Leitgedanken „In die Zukunft investieren“ ausrichtet, im Beisein zahlreicher Minister und Amtsträger.
Seinen aufrichtigen Dank und seine Anerkennung richtete Albudaiwi an den Staat Katar für dessen unablässiges Bemühen, den internationalen Dialog über Wirtschaft und Investitionen zu festigen und die Präsenz und Stellung des Golf-Kooperationsrats auf regionaler wie internationaler Ebene zu festigen.
Die Ratsstaaten seien der Welt zugewandt, schritten zu einer tieferen wirtschaftlichen Integration voran und strebten nach langfristigen Investitionspartnerschaften im gemeinsamen Interesse, erläuterte er; das Forum tage in einer Zeit rascher Umbrüche, in der Lieferketten neu geordnet würden, aufkommende Technologien das Gesicht künftiger Volkswirtschaften zeichneten und der Wettbewerb um Investitionen sich verschärfe.
„Wie können wir das Vertrauen der Investoren stärken und die Beständigkeit der Investitionsströme sichern, in einer Welt, in der geopolitische Herausforderungen wachsen und Seewege wie globale Lieferketten in Mitleidenschaft gezogen werden?“, fragte Albudaiwi angesichts dieser Umbrüche.
Die Antwort, so führte er aus, liege darin, dass die Ratsstaaten bereits bewiesen hätten, diesen Herausforderungen begegnen und ihre Folgen eindämmen zu können – durch verstärkte Abstimmung, vielfältigere Handels- und Logistikrouten und die Sicherung der Kontinuität von Wirtschaft und Lieferketten.
Die jüngsten Entwicklungen, mitsamt den Herausforderungen für die Sicherheit der Seewege und vor allem der Straße von Hormus, hätten bestätigt, dass stabile Energie- und Handelsströme und Lieferketten keine bloß regionale Angelegenheit seien, sondern ein Grundpfeiler der Stabilität der Weltwirtschaft und des Vertrauens der Investoren, gab der Generalsekretär zu bedenken.
Wirtschaftliche Integration, so Albudaiwi, sei längst nicht mehr nur eine entwicklungspolitische Wahl, sondern eine strategische Notwendigkeit, um Widerstandskraft, beständiges Wachstum und Vertrauen in das Investitionsumfeld zu sichern; diese Verbundenheit gründe auf „einem gefestigten Integrationsprozess, an dessen Spitze die Zollunion, der Gemeinsame Golfmarkt, die Verknüpfung der Zahlungssysteme zwischen den Ratsstaaten und das Eisenbahnprojekt der GCC-Staaten stehen, die die Effizienz der Lieferketten steigern und die Kosten unternehmerischen Handelns senken“.
„Heute lassen sich die GCC-Staaten nicht mehr als sechs getrennte Märkte begreifen, sondern als ein verflochtenes wirtschaftliches und investives System am Golf, das auf einer breiten wirtschaftlichen, finanziellen und investiven Grundlage ruht“, hob er hervor. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2,4 Billionen US-Dollar zähle die Golfwirtschaft zu den zehn größten der Welt, ihr Außenhandel übersteige 1,8 Billionen US-Dollar und sichere den Ratsstaaten gemeinsam den fünften Platz weltweit, während das Vermögen ihrer Staatsfonds auf über fünf Billionen US-Dollar geschätzt werde.
Als deutlichstes Zeichen der wachsenden Verflechtung nannte der GCC-Generalsekretär zum Abschluss die Investitionstätigkeit: Ihm zufolge belief sich der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen in den Ratsstaaten 2025 auf über 792 Milliarden US-Dollar, darunter mehr als 171 Milliarden US-Dollar an Investitionen zwischen den Ratsstaaten selbst – nahezu 22 Prozent des Bestands.
„Darin zeigt sich eine wichtige Wahrheit“, sagte Albudaiwi. „Wer in einem der GCC-Staaten investiert, betritt nicht nur einen einzelnen nationalen Markt, sondern ein verflochtenes regionales System, durch das die Märkte am Golf miteinander und mit der Weltwirtschaft verbunden sind.“
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو