Schura-Vizepräsidentin: Internationale Präsenz des Rates spiegelt Katars Stellung wider
Doha, den 13. Oktober /QNA/ Für die stellvertretende Vorsitzende des Schura-Rates weist die Rede S.H. des Emirs den Weg – nach innen in die Gesetzgebung, nach außen in die parlamentarische Diplomatie.
Eine grundlegende Richtschnur für das nationale Handeln in der kommenden Phase sieht I.E. Dr. Hamda bint Hassan Al Sulaiti, stellvertretende Vorsitzende des Schura-Rates, in der Rede, die S.H. Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, der Emir des Landes, zur Eröffnung der zweiten ordentlichen Sitzungsperiode der zweiten Legislaturperiode gehalten hat – eine Rede, in der sich die Vision Seiner Hoheit spiegele, Katars Stellung und seine tätige Rolle in der Region wie in der Welt zu festigen.
In einer Erklärung aus Anlass der neuen Sitzungsperiode legte Frau Al Sulaiti dar, dass sich die herausragende Stellung, die Katar auf der internationalen Bühne einnimmt, und die Rolle, die es bei der Förderung von Dialog und Vermittlung und bei der Festigung von Sicherheit und Stabilität spielt, deutlich in der Präsenz des Schura-Rates in den regionalen und internationalen parlamentarischen Foren niederschlügen, nicht minder in seinen Beiträgen zu den vorrangigen Anliegen.
Dass der Schura-Rat in einer Reihe regionaler und internationaler parlamentarischer Organisationen und Verbände Führungsämter übernommen hat, zeuge, so bemerkte sie, von dem Vertrauen, das ihm die parlamentarischen Institutionen entgegenbringen, und bestätige, welche wirksame Präsenz die katarische parlamentarische Diplomatie erlangt habe und wie sehr sie vermöge, zum Dialog der Parlamente und zu ihrer Zusammenarbeit beizutragen.
„Der Rat wird in der neuen Sitzungsperiode seine Beteiligung im Ausland weiter vorantreiben und seine parlamentarischen Beziehungen in den Dienst der Positionen und Interessen des Staates Katar stellen, um friedliche Lösungen für die regionalen und internationalen Fragen und Herausforderungen voranzutreiben“, bekräftigte die Schura-Vizepräsidentin; daneben werde er seine Gesetzgebungs- und Kontrollbefugnisse weiter ausüben und die Zusammenarbeit mit der Regierung zum Wohl des Landes vertiefen.
Im Innern werde der Rat seine gesetzgeberischen und kontrollierenden Aufgaben fortführen, sei es durch die Prüfung der ihm zugeleiteten Gesetzentwürfe, sei es durch die Erörterung von Fragen, welche die Interessen und Erwartungen der Bürger berühren, sei es durch Vorschläge, die den Weg der nationalen Entwicklung stützen; bedeutsam sei dabei die Rolle der ständigen Ausschüsse, deren Prüfung der vorgelegten Angelegenheiten der Güte der Gesetzgebung und der Wirksamkeit parlamentarischer Arbeit zugutekomme.
Gewürdigt hat die stellvertretende Vorsitzende das Maß der Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Schura-Rat und Regierung, die sie für wichtig hält, damit gesetzgebende und vollziehende Gewalt einander ergänzen, die Bemühungen um nationale Entwicklung gestützt werden und das Gemeinwohl gewahrt bleibt.
Ihr zufolge soll diese Kooperation noch enger werden – damit die Gesetzgebung besser wird und Land und Bürger bekommen, was sie erwarten.
Zum Schluss dankte I.E. Dr. Al Sulaiti S.H. dem Emir für seine Förderung des Rates. Der Rat will auf dem Erreichten aufbauen und international noch stärker auftreten – passend zu Katars Stellung und seinem festen Einsatz für Frieden, Dialog und Zusammenarbeit.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو