Deutschland und Frankreich rufen zur Schaffung eines europäischen Gebildes auf, um die Wirtschaft zu stärken und die Verteidigung zu koordinieren
Berlin, den 27. Januar /QNA/ Deutschland und Frankreich haben heute zur Schaffung eines neuen Koordinierungsrahmens aufgerufen, der die größten Volkswirtschaften der Europäischen Union umfasst, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft des Bündnisses zu stärken und den zunehmenden Herausforderungen zu begegnen, mit denen der Kontinent konfrontiert ist.
Lars Klingbeil, der deutsche Finanzminister, hob während seines Treffens mit seinem französischen Amtskollegen Roland Lescure hervor, dass die gegenwärtige Phase eine tiefere Zusammenarbeit zwischen den wirtschaftlich starken Staaten innerhalb der Union erfordert. Er betonte die Notwendigkeit wirksamerer Mechanismen zur Unterstützung von Investitionen für die europäische Wirtschaft.
Er erwähnte, dass er gemeinsam seine Amtskollegen in Polen, Spanien, Italien und den Niederlanden eingeladen habe, an einer Videokonferenz teilzunehmen, um ein Forum zu starten, das die sechs Staaten zusammenführt, um die europäischen Ambitionen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Finanzierung, Stärkung der Währung und Lieferketten zu beschleunigen und zu fördern. Darüber hinaus soll die Koordinierung der Verteidigungsausgaben erfolgen. Er erläuterte, dass der Vorschlag darauf abzielt, die größten Volkswirtschaften der Europäischen Union in einem flexiblen Arbeitsrahmen zur Bewältigung von Krisen zusammenzubringen.
Seinerseits betonte Lescure, dass die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit angesichts des zunehmenden globalen Wettbewerbs keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit sei. Er wies darauf hin, dass der vorgeschlagene Rahmen dazu beitragen könne, die Lücke zwischen Europa und anderen großen Volkswirtschaften zu verringern und die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Kontinents zu unterstützen.
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