Abschluss der Arbeiten der ersten Ausgabe des Doha‑Rechtsforums
Doha, den 27. Januar /QNA/ Heute gingen die Arbeiten der ersten Ausgabe des Doha‑Rechtsforums zu Ende, das vom Justizministerium in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Gericht von Katar und dem Zentrum für Streitbeilegung über zwei Tage hinweg organisiert wurde. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft Seine Exzellenz Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, Ministerpräsident und Außenminister, und fand unter hochrangiger Beteiligung von führenden Amtsträgern, Experten und Rechtsgelehrten aus verschiedenen Ländern der Welt statt.
In seiner Abschlussrede betonte Seine Exzellenz Herr Saeed bin Abdullah Al Suwaidi, Unterstaatssekretär im Justizministerium, die Bedeutung der Durchführung des Doha‑Rechtsforums und den wertvollen intellektuellen und fachlichen Beitrag der Teilnehmer, der maßgeblich zum Erfolg der ersten Ausgabe des Forums beigetragen habe. Dieses bilde eine grundlegende Basis für den weiteren Erfolg und die Kontinuität seiner Abhaltung, da beschlossen wurde, es alle zwei Jahre zu organisieren. Er betrachtete das Forum als eine über zwei Tage hinweg gebotene reiche juristische Erfahrung, die den Willen zum Fortschritt sowie den Geist von Innovation und Initiative verkörpert habe. Damit sei es zu einer führenden geistigen und juristischen Plattform geworden, die den konstruktiven Dialog fördere, den Austausch von Erfahrungen ermögliche und die Diskussion zeitgenössischer Rechtsfragen unterstütze, die den regionalen und internationalen Entwicklungen Rechnung tragen.
Er wies darauf hin, dass das Forum eine Gelegenheit darstellte, eine Reihe von Exzellenzen, Justizminister, sowie eine Elite von Juristen, Akademikern und an Rechtsfragen Interessierten zusammenzubringen. Ihre Diskussionen trugen wesentlich zur Bereicherung seiner Themen und zur Erreichung der angestrebten Ziele bei. Dabei stellte er einen Teil der Arbeiten des Forums vor, das 19 Diskussionssitzungen mit der Teilnahme von 55 Rednern organisierte. Diese behandelten vielfältige Themen, darunter die Aktualisierung des Gesetzgebungsrahmens, Fragen des Handels und der Investitionen sowie die Verbesserung des Geschäftsumfelds, alternative Mittel zur Streitbeilegung, die Regulierung des Energiesektors und die Förderung der Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Hinzu kamen die Herausforderungen im Zusammenhang mit Digitalisierung und Cybersicherheit, die rechtliche Regulierung von Finanzdienstleistungen und die Anwendungen der künstlichen Intelligenz, ebenso wie die Stärkung der Rolle der Anwaltschaft bei der Weiterentwicklung des legislativen Umfelds.
Mit dem Abschluss seiner Arbeiten bekräftigte das Doha‑Rechtsforum seine Stellung als führende internationale Plattform zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit und zur Vorausschau auf die Zukunft der Gesetzgebung und der Rechtsprechung. Es hob die rechtlichen Rahmenbedingungen für die vitalen Wirtschaftssektoren hervor, was zur Schaffung eines sicheren und attraktiven Investitionsumfelds beiträgt. Die hochrangige Teilnahme spiegelte die herausragende Position wider, die der Staat Katar inzwischen als Zentrum des juristischen Dialogs auf regionaler und internationaler Ebene einnimmt.
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