Die Weltgesundheitsorganisation bedauert den Austritt der USA und hofft auf deren baldige Rückkehr
New York, den 24. Januar /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bedauerte den offiziellen Austritt der Vereinigten Staaten aus der Organisation und äußerte die Hoffnung, dass Washington in Zukunft wieder aktiv an den Aktivitäten der Organisation teilnehmen wird.
In einer Mitteilung erklärte die WHO, dass sie weiterhin ihrer Verpflichtung nachkomme, auf die „beispiellose globale Gesundheitskrise“ infolge der Corona-Pandemie zu reagieren. Sie betonte, dass die Systeme und Verfahren, die sie vor, während und nach der Pandemie entwickelt und verwaltet hat und die dazu beigetragen haben, die Gesundheit aller Mitgliedstaaten – einschließlich der USA – zu schützen, rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche funktionieren.
Die USA hatten am vergangenen Donnerstag die Formalitäten für ihren Austritt aus der WHO abgeschlossen. Ein Jahr lang hatte es Warnungen vor den möglichen Auswirkungen dieses Schrittes auf die öffentliche Gesundheit sowohl im Inland als auch weltweit gegeben.
In diesem Zusammenhang gab das US-Gesundheitsministerium (Department of Health and Human Services) in einer Erklärung bekannt, dass die 78-jährige Mitgliedschaft der USA in der Organisation zu Ende geht. Die Erklärung erwähnte zudem die Einstellung aller US-Finanzmittel und den Abzug des bei der WHO eingesetzten US-Personals.
Die Regierung von Präsident Donald Trump begründete den Austritt mit ihrer Kritik an der Bewältigung der Corona-Pandemie durch die WHO. Sie warf der Organisation vor, ihre Unabhängigkeit gegenüber „unangemessenen politischen Einflüssen“ einiger Mitgliedstaaten nicht gewahrt zu haben, und kritisierte überhöhte und ihrer Ansicht nach unfaire Zahlungsforderungen an die USA.
Laut der WHO belaufen sich die ausstehenden Schulden der USA auf über 130 Mio. US-Dollar, wobei Washington insgesamt eine finanzielle Unterstützung von fast 680 Mio. US-Dollar geleistet hat, darunter rund 111 Mio. US-Dollar jährlich als Mitgliedsbeiträge und etwa 570 Mio. US-Dollar als Spenden.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits am 20. Januar 2025 eine Exekutivanordnung unterzeichnet, die den Austritt der USA aus der WHO verfügte. Er begründete diesen Schritt mit dem, was er als schlechtes Management der Organisation angesichts der COVD-19-Pandemie und anderer globaler Gesundheitskrisen ansah, mit fehlenden notwendigen Reformen und den fortgesetzten „ungerechten” finanziellen Forderungen an die USA.
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