Regionale Sicherheit und Vertrauensbildung mit dem Iran Gegenstand des Doha-Forums 2025
Doha, den 06. Dezember /QNA/ Eine der heutigen Sitzungen des Doha-Forums 2025 befasste sich mit Verteidigungs- und Sicherheitspolitik sowie Fragen der Konfliktmediation und des Friedensaufbaus. Sie stand unter dem Titel: „Iran und die sich wandelnde regionale Sicherheitslage“.
An der Diskussion nahmen teil:
Seine Exzellenz Jasem Mohamed Al Budaiwi, GCC-Generalsekretär, Seine Exzellenz Mohammad Javad Zarif, ehemaliger iranischer Außenminister,
sowie Nathalie Tocci, Direktorin des italienischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (IAI).
Die Sitzung wurde von Dr. Trita Parsi, Exekutiv-Vizepräsident des Quincy Institute in Washington.
Al Budaiwi betonte das Interesse der GCC-Staaten an Stabilität und Wohlstand im Iran. Niemand im Golf wünsche den Zusammenbruch des Landes, sagte er, und verwies auf den wirtschaftlichen Wandel, den die Golfstaaten in den vergangenen Jahrzehnten erreicht hätten – mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2,4 Billionen US-Dollar im Jahr 2024. Er hob die Notwendigkeit hervor, die Prinzipien der guten Nachbarschaft und der Nichteinmischung zu respektieren, und bekundete die Bereitschaft der GCC-Staaten, ihre Erfahrungen mit dem Iran zu teilen.
Zarif wiederum unterstrich die Fähigkeit seines Landes, Krisen zu überwinden, und verwies auf Irans ständige Bereitschaft zum Dialog. Er erneuerte den Vorschlag eines regionalen Dialogforums, das auf der Charta der Vereinten Nationen und dem Prinzip guter Nachbarschaft aufbauen soll. Zugleich rief er dazu auf, den bestehenden Dialog zwischen den Seiten zu institutionalisieren.
Ihrerseits warnte Nathalie Tocci vor den zunehmenden Risiken in der Region und bestätigte, dass die Zukunft des Nahen Ostens von konkreten vertrauensbildenden Maßnahmen abhänge. Dialog und Zusammenarbeit bildeten die Grundlage für die Schaffung einer dauerhaften Stabilität, betonte sie.
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