Doha-Gespräche beendet – Vermittlerstaaten veröffentlichen gemeinsame Erklärung zu Kolumbien und der EGC-Gruppe
Doha, den 05. Dezember /QNA/ Die Gruppe der Vermittlungsstaaten (Katar, Norwegen, Spanien und die Schweiz) hat heute eine gemeinsame Erklärung nach Abschluss der in Doha geführten Verhandlungsrunde zwischen der Regierung Kolumbiens und der selbsternannten EGC-Gruppe über deren Entwaffnungsprozess und den Aufbau von Frieden in den betroffenen Regionen veröffentlicht.
Nachfolgend der Wortlaut der Erklärung:
Wir freuen uns bekanntzugeben, dass die Regierung Kolumbiens und die selbsternannte EGC-Gruppe nach dem Abschluss zweier Vermittlungsrunden wichtige Fortschritte auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung erzielt haben. Beide Seiten unterzeichneten das „Doha-Abkommen zur Stärkung des Friedensengagements“. Es spiegelt den Willen zur Verständigung, zur Übernahme von Verantwortung und zum Einsatz für die Verbesserung der schwierigen humanitären Lage der Zivilbevölkerung sowie zur Beendigung des bewaffneten Konflikts wider. Die Erklärung gilt als bedeutender Schritt hin zur Entwaffnung der EGC-Gruppe und zum Aufbau eines nachhaltigen Friedens in der Region.
Beide Seiten verdienen Anerkennung: für ihren konstruktiven Kurs und dafür, dass sie im Dialog bereit sind, Kompromisse einzugehen, um einer dauerhaften Lösung näherzukommen.
Der Prozess soll das Leben der vom Konflikt betroffenen Gemeinschaften verbessern, Familien stützen, die Gewalt erlitten haben, Jugendlichen neue Perspektiven geben – und den Opfern Zugang zu Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Garantien der Nichtwiederholung ermöglichen. Gleichzeitig zeigt er beiden Parteien einen Weg aus dem bewaffneten Konflikt hin zu einem nachhaltigen Frieden.
Trotz aller Fortschritte bleiben erhebliche Hürden bestehen. Als Vermittler werden wir weiter aktiv daran arbeiten, beiden Seiten zu helfen, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam dem Ziel eines dauerhaften Friedens näherzukommen.
Die Umsetzung der bislang vereinbarten Verpflichtungen wird Transparenz, Vertrauen und kontinuierliche Disziplin erfordern.
Wir hoffen darauf, mit allen relevanten Akteuren – darunter der Zivilgesellschaft, den Institutionen und internationalen Partnern – zusammenzuarbeiten, um diesen Prozess zu unterstützen und zu seinem Erfolg beizutragen.
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