Justizministerin Südafrikas zu QNA: Katar bei Korruptionsbekämpfung von zentraler Bedeutung
Doha, den 16. Dezember /QNA/ I.E. Die südafrikanische Ministerin für Justiz und verfassungsmäßige Entwicklung, Mmamoloko Kubayi, hat betont, dass der Staat Katar eine zentrale Rolle im Kampf gegen Korruption spiele – sowohl durch die Ausrichtung der Konferenz der Vertragsstaaten des UN-Übereinkommens gegen Korruption (UNCAC) als auch durch den gezielten Einsatz von Technologie zur Bekämpfung von Kriminalität und Korruption. In diesem Zusammenhang würdigte sie das hohe Maß an Zusammenarbeit sowie die seit vielen Jahren bestehenden ausgezeichneten bilateralen Beziehungen zwischen Katar und Südafrika.
In einem Exklusivinterview mit der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA) am Rande der 11. UNCAC-Vertragsstaatenkonferenz dankte Frau Kubayi dem Staat Katar für den herzlichen Empfang und die hervorragende Organisation. Die reibungslose Durchführung der Konferenz und das hohe Niveau der Gastfreundschaft spiegelten Katars tiefes Engagement für die Förderung von Integrität und Transparenz auf internationaler Ebene sowie seine führende Rolle im Kampf gegen Korruption wider.
Die Ministerin erklärte, die Konferenz sei von vertieften Diskussionen und positiven Ergebnissen geprägt, insbesondere im Hinblick auf Vorschläge zur Überprüfung bestehender Übereinkommen und zur Stärkung der Fähigkeiten von Staaten, Korruption auf globaler Ebene wirksam zu begegnen.
Sie hob hervor, dass die Einführung neuer Instrumente zur Unterstützung von Staaten – insbesondere jener, die von Konflikten betroffen sind – bei der Korruptionsbekämpfung in Konfliktgebieten einen äußerst wichtigen Schritt darstelle.
Zudem verwies sie darauf, dass die Debatte über illegale Finanzströme aus afrikanischer Perspektive eng mit den Zielen der Agenda 2063 der Afrikanischen Union verknüpft sei und einen Beitrag zu Entwicklung und Stabilität leiste.
Zum Abschluss ihres Gesprächs mit QNA brachte Kubayi die Dankbarkeit Südafrikas für die Unterstützung Katars während der südafrikanischen G20-Präsidentschaft zum Ausdruck. Diese Unterstützung habe maßgeblich zum Erfolg der Präsidentschaft beigetragen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern würden auch künftig sowohl auf bilateraler als auch auf internationaler Ebene stark und partnerschaftlich bleiben.
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