UN-Generalsekretär verurteilt den Angriff von Siedlern auf Moschee im Westjordanland
New York, den 14. November /QNA/ UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte am Donnerstag den Angriff von Siedlern auf eine Moschee im Gouvernement Salfit im nördlichen Teil des besetzten Westjordanlands.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte auf einer Pressekonferenz, der Generalsekretär sei besorgt über den Brandanschlag von Siedlern auf die Moschee im Westjordanland. Guterres betonte, dass solche Gewalttaten und die Schändung religiöser Stätten „völlig inakzeptabel“ seien, und hob hervor, dass Kultstätten stets respektiert und geschützt werden müssten. Er fügte hinzu, dass Israel als Besatzungsmacht die Pflicht habe, palästinensische Zivilisten zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Verantwortlichen für diese Angriffe zur Rechenschaft gezogen würden. Siedler hatten am Donnerstag die Al-Hajja-Hamida-Moschee nordwestlich von Salfit im Westjordanland in Brand gesetzt und rassistische Parolen gegen Araber und Muslime an die Wände geschmiert. Im Westjordanland, einschließlich des besetzten Ostjerusalems, kam es in den letzten zwei Jahren zu einer umfassenden Eskalation seitens Israels, die zum Tod von mindestens 1.069 Palästinensern, zur Verwundung von fast 10.000 weiteren und zur Verhaftung von mehr als 20.000 Menschen, darunter 1.600 Kinder, führte.
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